Du denkst Zukunft! auf dem MINT ec-Hauptstadtkongress in Berlin

Multimedialer Workshop führt exzellente Schülerinnen und Schülern fächerübergreifend in das Themenfeld Morbus Alzheimer ein. Der von der der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ geförderten web-basierten Projekttag wird erstmals außerhalb Hessens ausgerichtet. Prof. Garner gibt Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte am DZNE in Berlin.

Berlin, 13. Februar 2015 – 23 Schülerinnen und Schüler haben sich im sogenannten Gläsernen Labor des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin versammelt. Die Schülerinnen und Schüler sind stolz zu den 400 Ausgesuchten zu gehören, die am Hauptstadtkongress des MINT EC teilnehmen dürfen. Draußen wird es gerade hell und die Projektleiterin von Du denkst Zukunft! beginnt den Workshop. Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung übernehmen die Schülerinnen und Schüler jedoch die Moderation des Workshops "Das ist [m]eine Welt!" - einem fächerverbindenden Projekttag zum Thema Morbus Alzheimer.

Bereits am Vortag war das Thema Alzheimer prominent vertreten. Prof. Wanker (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin) berichtete in der Keynote Speech zum Auftakt der MINT-Veranstaltung über die molekulare Erforschung von Alzheimer und darüber wie Biologen und Mediziner zusammenarbeiten. Auch der Workshop von Du denkst Zukunft! verbindet Neurobiologie, Medizin, aber auch Ökonomie und Ethik. Anhand von anschaulichem Filmaterial und Fachartikeln, Auszügen aus Studien und Reviews sowie Statistiken erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler das Thema selbständig aus unterschiedlichen Perspektiven.

Wie gut sie die komplexen Zusammenhänge verstanden haben, erfahren Sie nach dem Mittagessen im Austausch mit Prof. Garner. Garner arbeitet am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Berlin und beschäftigt sich mit der Untersuchung der molekularen, zellulären und physiologischen Mechanismen im zentralen Nervensystem, welche der Bildung und der Funktion der Synapsen zu Grunde liegen.

Der enthusiastische Bericht von Garner über seine Arbeit und der unprätentiöse Umgang mit den Schülerinnen und Schülern schafft schnell eine zwanglose Atmosphäre, in der auch Themen wie Berufs- und Studienwahl angesprochen werden. Die letzten sechs Stunden sind wie im Flug vergangen. Das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Thema "Altern in unserer Gesellschaft" ist geweckt und die Neugierde vorhanden, das Thema auch in die Studienwahl mit einzubeziehen.