Projekttagebuch

"Ich persönlich würde mir mehr solcher Projekttage wünschen" - ein Schülerinnenbericht

Projekttag am Max-Planck-Gymnasium in Groß-Umstadt - Eindrücke von Katharina Steeg

Gehirnquerschnitt

Als wir, die Schülerinnen und Schüler des Biologieleistungskurses des Max-Planck-Gymnasiums, uns am Montag den 2.11.15 voller Vorfreude auf den kommenden Alzheimer Projekttag in einem der naturwissenschaftlichen Räume unserer Schule einfanden, wartete unsere Lehrerin bereits auf uns. Hinter ihr lief schon das Whiteboard und während wir uns alle einen Platz suchten, öffnete sie die Seite „Du denkst Zukunft!“ an der Tafel. Nach einer etwas mühseligen Anmeldeprozedur, was aber an einer Falscheingabe des Passwortes lag,  kam eine sehr strukturiert aussehende Seite zum Vorschein. Wir sollten einen Moderator und einen „Vorleser“ wählen. Beide Schüler gemeinsam waren für die Leitung des Projekttags zuständig, der sich mit der Morbus Alzheimer Prophylaxe sowie mit den Konsequenzen für Erkrankte, Angehörige und für die Gesellschaft beschäftigte. Anfänglich haben wir noch in einer großen Gruppe gearbeitet und allgemeine Informationen über Morbus Alzheimer erhalten, später am Tag wurden wir in kleinere Gruppen unterteilt die sich mit Unterthemen beschäftigten. In der anschließenden Großgruppendiskussion wurden wir dann von den entsprechenden Gruppen über die biologische Entstehung und Problematik sowie über verschiedene Meinungen von Wissenschaftlern zum Thema, wie man Morbus Alzheimer erkennt und wo weitergeforscht werden sollte, aufgeklärt. Der ganze Tag war für uns alle sehr interessant und aufklärend. Viele von uns wussten zwar im Groben was Morbus Alzheimer ist, aber nicht wie die Folgen für die Gesellschaft und für die Erkrankten im Einzelnen aussehen. Ich persönlich würde mir mehr solcher Projekttage zu aktuellen Krankheiten wünschen, um zu wissen wie man den Betroffenen begegnen und helfen kann.

Katharina Steeg